Dieses Kapitel vermittelt Grundlagenwissen über Beschleuniger, mit deren Hilfe die kleinsten Teile der Materie erforscht werden.

Als Beispiele dienen Beschleunigeranlagen, die am CERN benutzt werden, Europas Gemeinschaftslabor für Teilchenphysik in der Nähe von Genf an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich gelegen.

Beschleuniger arbeiten mit geladenen Teilchen, die auf Geschwindigkeiten bis nahe der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Die sehr schnellen und energetischen Teilchen werden zur Kollision gebracht, sodass Wissenschaftler Informationen über die kleinsten Bestandteile der Materie gewinnen können. Neu erzeugte Teilchen liefern Hinweise auf die Geheimnisse der Teilchenphysik. In gewissem Sinne kann man die heutigen Beschleuniger als "Supermikroskope" bezeichnen.

Ziel: Der Zweck dieses Kapitels ist es, zu verstehen, wie Beschleuniger funktionieren. Dieses Wissen hilft, die Informationen in WIRED - dem interaktiven Programm zur Analyse von Teilchenkollisionen - zu interpretieren.