Zweck der ersten Übung ist die Analyse von Z-Zerfällen, um die Verzweigungsverhältnisse des Z Teilchens zu messen. Die Verzweigungsverhältnisse geben an, wie oft das Z Teilchen in welche Arten von Teilchen zerfällt.
Ein Z Teilchen kann entweder in zwei Elektronen, zwei Myonen, zwei Tau Teilchen, zwei Neutrinos oder in zwei Quarks zerfallen. Die Häufigkeit der verschiedenen Zerfallsarten kann theoretisch im Standardmodell berechnet werden. Mit Hilfe von WIRED kann man messen, wie oft die verschiedenen Zerfälle auftreten und kann das Ergebnis mit den theoretischen Vorhersagen vergleichen.
Um die Verzweigungsverhältnisse des Z Teilchens zu messen, müssen wir uns eine große Anzahl von Kollisionen anschauen. In der "Ereignissammlung" gibt es dazu eine Seite mit 10 Links, wobei jeder Link 100 Kollisionen mit Z-Zerfällen enthält.
Das Ergebnis dieser Übung kann später in der zweiten Übung dazu benutzt werden, um die Starke Kopplungskonstante zu messen.
Auf der nächsten Seite wird erklärt, wie man die verschiedenen Arten von Z-Zerfällen identifiziert. Die Bildunterschriften in der Mitte und die Seiten über Teilchenidentifizierung im Kapitel "Ereignisanalyse" geben hierzu ebenfalls wichtige Hinweise.