Zweck der zweiten Übung ist es, die Stärke der Starken Wechselwirkung zu messen. Alle vier Kräfte in der Natur sind durch eine Kopplungskonstante charakterisiert, die die Stärke der Kraft bestimmt. Die Gravitation ist die schwächste Kraft. Ihre Kopplungskonstante ist die bekannte Gravitationskonstante G.

Die Kopplungskonstanten der Elektro-Magnetischen und der Starken Kraft werden entsprechend und s genannt. Diese Kopplungskonstanten bestimmen die Stärke verschiedener Prozesse und gehören zu den fundamentalsten Parametern der Natur.

Wenn ein Z Teilchen in zwei Quarks zerfällt, gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ein Quark ein Gluon aussendet. Die Wahrscheinlichkeit ist proportional zur Kopplungskonstanten der Starken Kraft s. Durch Abzählen, wie oft ein Gluon erzeugt wird, können wir die Kopplungskonstante der Starken Wechselwirkung messen.