1. Auflösen eines Objektes:

In der Teilchenphysik geht es darum,  Strukturen im subatomaren Bereich zu untersuchen, d.h. man muss sehr kleine Objekte "sichtbar" machen. Im Alltag sehen wir Gegenstände, weil Lichtteilchen (Photonen) auf sie fallen, und die zurückgeworfenen Photonen an unser Auge Informationen über die Struktur des Körpers liefern. Im folgenden soll plausibel gemacht werden, dass die zur Untersuchung benutzten "Instrumente" umso kleiner gewählt werden müssen, desto geringer die Grösse des zu untersuchenden Objektes ist.
           Was heißt eigentlich "etwas auflösen können"?                       Ein Beispiel soll dies anschaulich erklären:

Ein unbekanntes Objekt verbirgt sich in einer dunklen Höhle. Man möchte seine Gestalt heraus finden, indem man es mit Bällen (Basketbälle, Tennisbälle und Murmeln) bewirft.  Das  Beispiel  zeigt, dass bei Verwendung von möglichst kleinen Wurfgeschossen die Struktur des unbekannten Objektes am deutlichsten wird.
Du bedienst dich zuerst der Basketbälle und beobachtest, an welchen Stellen die Bälle auftreffen. Du siehst folgendes:

baer-ani.gif (72147 Byte)
Viel erkennen kann man da noch nicht, deshalb wirfst du nun die kleineren Tennisbälle. Es ergibt sich ein Bild mit besserer Auflösung:
tennis-ani.gif (60043 Byte)
Jetzt erkennt man schon genauere Umrisse des Objektes, aber um eine noch höhere Auflösung  zu erreichen, wirfst du noch deine Murmeln:
murmel-ani.gif (23387 Byte)

Dieses Beispiel zeigt, dass die Struktur eines Objektes (Target) umso genauer untersucht werden kann, je kleiner die Teilchen des Untersuchungsstrahls sind.

zuruck.gif (1508 Byte)                                                                                                                                                           

vor.gif (1498 Byte)