2. Teilchenmikroskope |
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| Prinzipiell braucht man zur Untersuchung der Struktur eines
Objektes eine Quelle, von der ein Teilchenstrahl auf
das Objekt fällt und es gewissermaßen abtastet. Ein Detektor registriert
anschließend die am Objekt gestreuten Teilchen.
So benötigt man zum Beispiel eine Lampe, deren Lichtteilchen auf einen Körper fallen, und das Auge, um das reflektierte Licht aufzunehmen. Die Lampe ist also die Quelle und das Auge der Detektor. |
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Bei Untersuchungen von Teilchen des subatomaren Bereichs, d.h. von Ausmessungen kleiner als Atome (wie zum Beispiel von Protonen im Atomkern, wie unten abgebildet), haben die untersuchenden Teilchenstrahlen zwei wichtige Funktionen:
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Je kleiner die zu untersuchenden Objekte sind, desto kleiner muss auch die Ausdehnung der verwendeten Strahlteilchen sein. Mit Elektronenstrahlen kann man also bessere Auflösung erzielen als mit Protonenstrahlen. |
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Die Auflösung wird aber noch durch einen anderen Effekt begrenzt, der zu den eigentümlichen Eigenschaften von Teilchen gehört: Den Ort, an dem ein Strahlteilchen das Objekt getroffen hat, kann man umso besser bestimmen, je größer die Energie, oder, genauer gesagt, der Impuls p der Strahlteilchen ist. Dies ist Inhalt der Heisenberg'schen Unschärferelation Es genügt also nicht, kleine Teilchen (Elektronen,
Photonen) zu haben, sie müssen auch hohe Energien besitzen. Für
Lichtteilchen ist .h/p
gerade gleich |
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Um die Struktur eines Objekts
auflösen zu können, muss die Wellenlänge |
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D.h., wenn man elektromagnetische Wellen zum Auflösen der Struktur eines Objekts verwendet, muss die Wellenlänge |
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| Die Wellenlängen des sichtbaren Spektralbereichs liegen zwischen ca. 400 nm und 800 nm. Das bedeutet, ein normales optisches Mikroskop kann also nur Strukturen bis zu 0,001 mm auflösen. | |
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Will man kleinere Strukturen untersuchen, so
muss man anstelle von sichtbarem Licht z.B. Röntgen- oder |
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Nun stellt sich die Frage, wie man Teilchen beschleunigt, damit sie auf solch hohe Energien kommen. Das wird auf den folgenden Seiten erklärt. |
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